1. Saisonausfahrt 09.04.2017

Wir starten am 09.04.2017 eine kleine Ausfahrt durch den schönen Norden, Modus wäre entspanntes Cruisen und Warmfahren nach dem Winter, Benzinschnack und ein bisschen Kultur:

  • 10:00 Uhr Treffen in Oberkrämer (Autohof)
    Beginn / Eintreffen der Teilnehmer / Vorstellungsrunde
  • ~ 10:30/11:00 START ( 70km, ca. 1h 20 min)
  • via Schloss Oranienburg
  • via Schloss Liebenwalde
  • via Schorfheide
  • ca. 12:30 Uhr Mittagessen in Joachimsthal
  • ca. 13:30 START ( 36km, 48 Minuten)
  • via Kloster Chorin
  • ca. 14:30 Uhr Schiffshebewerk Niederfinow (Besichtigung + Ende)

Routenverlauf: Den Tourplan könnt Ihr als PDF oder als KML runterladen.

Rechtlicher Hinweis: Es handelt sich um ein rein privates Treffen und keine angemeldete Veranstaltung (Ausfahrt gemäß Abs. 2 zu Par. 29 StVO), jeder Fahrzeugführer ist selbst verantwortlich. Es gibt keine Startgebühren oder eine Streckenführung/Organisation. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Radzierblenden

Mit orangenem Licht weckte uns die Sonne,  ein sonniger, trockener Tag brach heute über Berlin an *schmelz*.

Genau das richtige Wetter, um einen freien Tag zu nutzen, um die Radkappen zu montieren. Radkappen montieren? Was gibt es da zu montieren?

Nix, aber ich wollte nach ausgiebiger Beratung mit dem Herrenfahrer ausprobieren, ob man die Chromkappen auch ohne Kratzer auf die gerade frisch und teuer pulverbeschichteten Felgen aufbringen kann.

Also, erstmal schrubben:

Die Idee: Selbstklebendes Dichtungsband aus Schaumstoff von Würth für die Fenstermontage.

Die Idee war nicht wirklich brilliant, denn das Dichtungsband war klebrig aber hielt nicht geht.

Die nächste Idee: Flauschband (Gegenstück vom Klettband), hält bombenfest und rutscht gut!

 

Ergebnis: Felgen werden nicht verkratzt und rosten damit nicht, Flauschband ist fest genug, Radkappen sitzen bombenfest.

Na, das war ja keine große Aktion, da bleibt noch Zeit für ein paar Schnappschüsse des Tages

Nabelschau

Bei fahrbarem Wetter (trocken und sonnig) ging es heute zum Lackierer und zur Abschätzung des Aufwands für die Verschönerungsmaßnahmen. Erkenntnis: Wenn dann machen wir das gescheit, d.h. alle Kunststoffteile (Saccobretter + Stoßfänger) neu lackieren und Roststellen behandeln.

Anschließend haben sich noch Großkusine und Großonkel einander vorgestellt.

Saisonfotos 2016

Da der Herbst Trübsal verbreitet, zur Aufmunterung unsere Saisonfotos 2016.

Ein Abend mit Folgen ..

Am 17.11.2016 waren wir auf Einladung von Rainer im ehrwürdigen Mercedes Veteranen Club geladen, der sich per Satzung mit Fahrzeugen mit Rahmen beschäftigt, also Fahrzeuge vor 1960 (bösartige Menschen reden von Kutschen). Entgegen unserer Erwartung, mit Turnschuhen in der Oper zu erscheinen, war das Publikum jedoch erfreulich bodenständig und es war ein kurzweiliger und interessanter Abend.

So ergab es sich, daß ich mich plötzlich mit Frank unterhielt, der gerade einen 170er restauriert und auch einen W140 besitzt, den er nicht unbedingt braucht. Quelle und Senke trafen aufeinander … 😐

Nerz innen

Heute war ein toller Tag (dazu in ein paar Tagen mehr :-)). Ich habe heute unter anderem gemeinsam mit dem Herrenfahrer die Stahlfelgen abgeholt. Jetzt wollen wir ja auch nicht aus der Aufarbeitung von ein paar Stahlfelgen einen Staatsakt machen, aber die Entscheidung für eine Pulverbeschichtung sorgte ja schon vorab für Diskussionen, daher hier die Aspekte bzw. Bedenken:

  • Die Originalfelgen wurden damals tauchlackiert und nicht pulverbeschichtet
  • Der Farbton damals war schwarz seidenmatt.
  • Der Pulverlack platzt beim Anziehen der Radschrauben. Ebenso platzt die Beschichtung auf der Felgenrückseite beim Anziehen des Rades und Rost unterwandert die Beschichtung.
  • Der Pulverlack ist dicker und überdeckt damit die Teilenummer und Prägestempel sind nicht mehr sichtbar

Unsere Meinung:

  • Eine Pulverbeschichtung ist deutlich widerstandsfähiger und damit besser als eine Lackierung. Daher pulvern und nicht lackieren.
  • Der Farbton ist frei wählbar und man hätte auch seidenmatt wählen können, ich fand und finde aber den Hochglanzeffekt recht schön. Wir hatten am 16. Mai in Paaren/Glien eine solche Aufbereitung an einem blauen 123er gesehen und fanden das Ergebnis gut. Es ist aber richtig, der Originalfarbton wäre seidenmatt gewesen (da hat Sebastian Koch recht), aber es kommt sowieso wieder eine Chromkappe drauf 🙂 … dazu berichten wir noch, wir das kratzfrei umsetzen.
  • Wenn man den Pulverlack auf die Radschraubenaufnahme (Kegelbund) aufbringt, platzt natürlich der Lack ab. Diese müssen daher beim Beschichten abgeklebt werden (siehe ff. Bilder). Dasselbe gilt für die Radaufnahme auf der Rückseite. Im Bild unten ist gut zu sehen, dass diese nur gereinigt und grundiert, aber nicht beschichtet ist. Darauf ist natürlich zu achten!
  • Der Pulverlack und damit die Beschichtung sind natürlich dicker, die Prägestempel und Teilenummer sind jedoch trotzdem gut zu lesen und zu erkennen. Es hat ein bisschen einen Fillereffekt, wie bei einer Grundierung, jedoch nicht gravierend, Vergleich siehe Bilder.

Dark Iron Sparkling

Der Herrenfahrer hat seine Winterräder bei MF-Felgenveredelung aufbereitet. Auf der Facebook Seite sind auch ständig aktuelle Fotos von Aktionen und Aufträgen drin, sehr zu empfehlen.Das Ergebnis würde ich als überragend bezeichnen.

Motorworld Classics Berlin 2016

Vor der eigenen Tür präsentierte sich die Motorworld Classics im ICC, da hieß es als Berliner: “Nüscht wie hin!”.

Beginnen wir unseren kleinen Rundgang in Halle 20 bei den All-Time-Stars (ATS) des Mercedes Benz Museum und anderen Anbietern in der Portokasseklasse. Sehr schöne Fahrzeuge, ohne Frage, jedoch Preise, die für Ottonormalbürger unerschwinglich bleiben, es sei denn, man verzichtet auf die Altersvorsorge und setzt auf einen schnelles Ableben im Oldtimer :-).

Wo Geld keine Rolle mehr spielt, ist die Kunst nicht weit. Einer der letzten Minis wurde Künstlern zur Kunstproduktion zur Verfügung gestellt, einen davon bekam David Bowie. Er wurde vollverchromt inklusive Scheiben, daher Tachostand 0. Ansonsten für Polierfreunde der reinste Fetisch 😀

Weiter ging es in Halle 19 und hier wartete ein Exponat des GM Futurliner’s, mehr dazu siehe im SPIEGEL oder auf den ChromeCars selbst. Das ist wirklich was Besonderes!

Der Regen hörte auf, die Sonne kam durch, auf in den Sommergarten zu den Niederungen des Daseins, dafür aber in erreichbare Preisgefilde. Für uns ein Hingucker im Sommergarten war ein Custom W123-230TE. Ich bin der Meinung: Entweder klassisch oder custom ist egal, aber konsequent! Und die Essener zeigen hier wieder mal Geschmack und Liebe zum Detail. In Wagenfarbe lackierter Kühlergrilleinsatz, Felgen und Bremssättel in schwarz. So wird aus einem Leichenwagen eine Werbeträger und ein Hingucker, sehr schön!!

Skoda Octavia? Ja, das ist doch dieser Hundefänger und Pampersbomber! Denkste, gab es schon zu Zeiten, als Skoda noch in der CSSR gebaut wurde.

Der nächste Stargast bei opulentem, jedoch gerechtfertigtem Preis: Ein Borgward Isabella erste Serie in perfektem Zustand.

Nun zu meinem persönlichen Highlight. Ein Mercedes 600SE (W140) in smaragdschwarzmetallic und heller Innenausstattung. Wer schon einmal mit so einem Fahrzeug fahren durfte, wird zustimmen, dass hier kultiviertes Reisen und Dynamik bei 2,2 Tonnen Lebendgewicht in Einklang gebracht wurden. Der Farbton ist erst Recht bei Sonnenlicht ein absoluter Hintergucker, das Fahrzeug präsentierte sich in exzellentem Zustand mit neuer Innenaustattung.

Neben Mercedes gehört zu meinen Kindheitstrauma auch die DS, Louis de Funes sei Dank! Aber auch der SM hier in grün als Cabrio ist für mich ein Highlight!

Fazit: Schöne Veranstaltung, viel zu sehen, auch gute Fahrzeuge, nächstes Jahr wieder! 🙂