Mercedes B-Klasse B180 (W247) und MBUX

Transparenzhinweis: Unbezahlte und unbeauftragte Werbung. Das gezeigte Fahrzeug wurde von Mercedes-Benz für eine private Probefahrt kostenlos zur Verfügung gestellt. Mercedes-Benz hatte keine Kenntnis davon, dass bei dieser Probefahrt dieses Video entstehen würde. Es handelt sich bei diesem Film um einen subjektiven Erfahrungsbericht, der weder mit Kenntnis, noch im Auftrag, noch gegen eine Vergütung in irgendeiner Form von Mercedes-Benz, entstanden ist.


Im Februar 2019 entstand der Plan vom Herrenfahrer, die neue B-Klasse W247 probezufahren. Denn schließlich fahren wir beide die alte (erste) B-Klasse W245 und waren neugierig, was sich in 13 jahren Automobilbau so getan hat. Man könnte ja auch mal über ein Upgrade nachdenken 🙂

Am 09.03.2019 war es dann soweit und Heinz Hammer Berlin stellte uns freundlicherweise einen B180 zur Verfügung. Um das Ganze unterhaltsamer in Bewegtbildern festzuhalten, haben wir uns als Hauptstadtbenzinköpfe mit dem sternenkreuzer (@der_sternenkreuzer) (Klaas & Drannel) getroffen und wir hatten einen sehr netten Abend, der wiederholt wird. Drannel hat daraus ein sehr schönes Video gemacht:

Dazu haben wir selbst noch unsere Erfahrungen mit MBUX in einem eigenen Video festgehalten:

Man darf erwähnen, das Navigationssystem gibt es noch erweiterbar mit MBUX Augmented Reality, da werden die Abbiegehinweise ins Live- Kamerabild eingeblendet. siehe : Klick

Sturm verhinderte Bewegtbilder vom Motorraum, das Mikrofon streikte.

Sehr lobend zu erwähnen, es ist in der Kompaktklasse ein Haubendämpfer verbaut, das die Haube wie eine Oberklasse aufschwingen lässt. Der Verkäufer meinte im Abschlussgespräch das 10% Kraftstofferparnis zum M266 in 10 Jahren eine große Errungenschaft sind. Das soll jeder für sich persönlich beurteilen.

Begegnung

Unser Testfazit:

Die neue B-Klasse (247) hat im Vergleich zur ersten Serie (245) das bessere Fahrwerk, das ausgewogen komfortabel aber gleichzeitig straff agiert. Die Geräuschdämmung ist besser geworden. Zwischen dem Bordentertainment von damals und heute liegen Welten. Negativ fällt ein Rucken im Antriebsstrang auf und die nach unserer subjekten Meinung unbequemen Vordersitze -> hinten sitzt man besser. Der Verbrauch des B180 zeigt sich trotz Downsizing und Start/Stop-Automatik nur geringfügig weniger als ein B170 von 2008. Bessere Wendigkeit im Vergleich zum W245 (Wendekreis W247: 11m, W245: 11,95m).

Belch in Wellnesswoche

Dieses Mal geht es um den Dailydriver meiner Gattin. Eine 2007 zugelassene B-Klasse, w245 in Daimlerdeutsch. Ich habe das Fahrzeug in der Anfangszeit meiner maschinellen Polierkarriere, einmal mit der Exzentermaschine poliert. Mit mäßigem Erfolg, beim Gewinn an Glanz, von Hochglanz ganz zu schweigen. Das Fahrzeug wurde über die Jahre mit verschiedenen Oberflächenversiegelungen versehen, Wachs, Polymerversiegelung, Coating auf Quarzbasis. Das schöne an dem Fahrzeug ist, er ist mit Nanolack lackiert, das heißt er ist Widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen. Das heißt nicht, das er Kratzer- und Steinschlagfrei ist. Es ist vielmehr so, das der Lack immer matter wurde. Ich unterstelle mal, das die UV-Strahlung daran Schuld ist. Der Ausgangszustand ist ein sauberes gewaschenes Auto. Dann mit Flugrostentferner besprüht und geknetet.

Mit einem Aha – Effekt, Flugrost fast nicht vorhanden. Auf der Knete zeigten sich kaum Spuren. Dann ging es mit der Rotationspoliermaschine los. Hartes Pad, Menzerna Heavy Cut 300 Schleifpolitur mit 1600U/min. 20160817_170453 Beide Autos wurden zusammen mit Antihologrammpolitur bearbeitet, sie bekommen beide das gleiche Finish. 

 

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Ich poliere die Rückleuchten und Scheinwerfer immer mit. Das gibt den richtigen Neuwagenlook. 

Nachdem die Endpolitur mit Antihologrammpolitur und Exzentermaschine beendet war, wurde nochmals mit überdosierter Waschlösung gewaschen . Damit alle Polierreste entfernt werden. Die Versiegelung wird mit Zaino Z2 und Zaino ZFX durchgeführt. Das ZFX ist ein Härter, der Workflow und die Standzeit wird damit erhöht. Die Mischung ist sehr ergiebig, ein 10Cent großer Fleck auf dem Applikator reicht für die halbe Motorhaube. 

Es wird eine Schicht aufgetragen, ca 20 min. trocknen lassen und mit einem langfasigen Microfasertuch abgenommen. Ich habe beide Autos pro Arbeitsgang abgearbeitet.

Nach insgesamt 3 Schichten zeigte sich dieses Ergebnis in der Sonne. Der Glanz ist zurück, der Metalliceffekt des Lackes ist viel schöner ausgeprägt. 20160821_102338

Aber gegen die “Black Pearl” hat der Belch, einfach keine Chance.