Motorworld Classics Berlin 2019

Die Motorworld Classics in Berlin findet dieses Jahr verspätet statt. Das hat Auswirkungen auf das gesamte Programm. Der Boulevard des Sehen und Gesehen werden im Sommergarten bleibt aus, der Sommergarten ist geschlossen. Viele Teilnehmer reisen mit dem Dailydriver an, das Old -oder Youngtimer Schätzchen ist schon im Winterschlaf. Die Austellungsfläche für die Autos ist stark verkleinert, ich habe 3 Hallen gezählt. Die anderen Hallen werden dieses Jahr mit der Boot und Fun  Messe geteilt die 2/3 der Ausstellungsfläche ausmacht.

Restaurationsbetriebe aus Polen sind dieses Jahr stark vertreten. Diese bieten Fahrzeuge im Hochpreissegment an, die augestellten Fahrzeuge sind Qualitativ auf sehr hohen Level.

 

In Anbetracht der verringerten Austellungsfläche wurden sogar einige Clubs nicht eingeladen, das dürfte dem Event einiges an Prestige kosten. In der Vergangenheit waren die Motorworld Classics herausragend, das ist diese Jahr nicht der Fall. Ein nettes Treffen der Berliner Szene ist es aber allemal.

 

Saisonabschluss 20.10.2019

Der Saisonabschluß 2019 ist die 5. Veranstaltung einer Ausfahrt von zweikommadrei.de. Nachdem wir dieses Jahr an der Chromtour teilnehmen durften, griffen wir die Idee einer Orientierungsfahrt auf, um unsere Ausfahrt ambitionierter zu gestalten.  Der Wettergott war uns nach dem kalten Start im Frühjahr wohlgesonnen. Und die erste Tour mit Roadbook statt Konvoifahrt hat das Teilnehmerfeld trotz zweier kleiner Fehler im Roadbook mit Bravour gemeistert.

Abfahrt in Summt
Der Weg ist das Ziel! Man gönnt sich ja sonst nichts, Käffchen auf Schloß Liebenberg
Am Bismarkturm angelangt, durfte man die ersten beiden Wertungsprüfungen angehen
Unterwegs Zeit für Schnappschüsse bei bestem Herbstwetter
Umspannwerk Gransee der 2. Zwischenstop mit Wertungsprüfung, 5 Flüssigkeiten sollten erraten werden.
Das Ziel Restaurant Mühle Tornow pünktlich zur Mittagszeit, es folgte die Siegerehrung.

Siegerehrung – 3 Piccolöchen für die Plätze 1-3

Bild- & Videomaterial wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:

  • Alexander Woska
  • Sebstian Mews (Erdbeerkörbchen1990)
  • Manfred Stender
  • Tobias Zorn (FabrikTester)
  • Der_Sternenkreuzer

Besuch beim 3. Benzfest in Neustadt-Glewe am 11.Mai 2019

Kalt und nass sollte es laut den gängigen Wetterapps am Wochenende um den 11.Mai 2019 werden. Wie auch der gesamte bisherige Mai 2019, schien das nunmehr dritte Benzfest zumindest wettermäßig unter keinem besonders strahlenden Stern zu stehen.

Dennoch hielten wir an unserer Zusage fest, das Benzfest gemeinsam mit den “BenzBuddiesBerlin” zu besuchen. Und das war gut so, denn zunächst war es zwar frisch, aber es blieb den ganzen Tag trocken. Sogar die Sonne ließ sich nachmittags gelegentlich blicken.  Die Eisheiligen waren den Sternenfreunden offenbar gnädig gestimmt.

Da sich die Benzbuddies aus dem gesamten Stadtgebiet Berlins und darüber hinaus rekrutieren, wurde als Treffpunkt für die gemeinsame Anreise zum Benzfest in einer Fahrzeugkolonne die Raststätte Linumer Bruch Nord an der A24 Berlin-Hamburg vereinbart. So hatte keiner einen Umweg zum Benzfest in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern in Kauf zu nehmen, wenn er sich der Gruppe anschließen wollte.

Ursprünglich war geplant, dass ein W115 Diesel die Spitze der um kurz nach  acht Uhr an der Raststätte startenden Kolonne anführen und das Tempo vorgeben sollte. Leider fiel der Fahrer und damit sein Strichacht aus. Es ergab sich, dass an seiner statt wir mit unserem chalcedonblauen W220 nun an der Spitzen rollen sollten.  Vereinbart wurde eine Reisegeschwindigkeit von 130km/h, die dank des aktivierten Limiters, bzw. Tempomats auch nie überschritten wurde. So sollte ein Auseinanderreißen der Kolonne vermieden werden.

Aber trotz der gleichmäßigen und beschaulichen Fahrweise ließ es sich aufgrund der vielen Baustellen und LKW nicht vermeiden, dass die Kolonne rasch in Kleinstgrüppchen zerfiel und im Abstand von jeweils mehreren Minuten am Barracuda Beach in Neustadt eintraf. Dafür wurde wohl ein jeder Fahrzeugeigner mit einem geringen Kraftstoffverbrauch belohnt.

So zeigte unser Reiserechner am Ziel einen Durchschnittsverbrauch von ganz knapp unter neun Litern pro 100km an. Für eine S-Klasse mit Ottomotor (M112) ein sicherlich guter Wert. In den Achtziger Jahren, wäre dies vermutlich selbst mit einem 300SD kaum möglich gewesen, ganz zu schweigen von einem vergleichbar leistungsstarken 420 SE.

Das Benzfest fand nun zum dritten Mal am Barracuda Beach am Neustädter See statt, wobei sich das Zentrum der Veranstaltung, wie schon im letzten Jahr,  am Sandplatz beim Strand befand. Hier werden auf der Rasenfläche rundum die VIP-Fahrzeuge, also jene, die die Veranstalter im Vorfeld als besonders beachtenswert einstuften, ausgestellt.

Hierbei handelte es sich überwiegend um getunte und umgebaute Fahrzeuge. Vom W201 im MadMax-Look bis zum recht unauffälligen W212 mit kompressoraufgeladenem 6,2-Liter-V8 war vieles dabei. Auch dieses Jahr waren wieder viele Fahrzeuge mit Airride-Fahrwerken vertreten, insbesondere W123, W201 und W124. Mir persönlich gefallen auf dem Bauch liegende Youngtimer deren Räder im Motor- und Kofferraum zu verschwinden scheinen, nicht so sehr. Aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und ich muss zugeben: Ohne solche Fahrzeuge wäre es auch langweilig gewesen.

Meine persönlichen Favoriten stellten ein gelber 1976er  W123 Diesel mit Zugstarter und Buchalterausstattung und ein ca. 1987er  560 SEL dar. Einfach aus dem Grunde, dass eben genau so ein gelber W123 Diesel Serie 0,5  aus dem 1976 mein erstes eigenes Fahrzeug war, welches ich mir als Neunzehnjähriger für DM 1.500,- zulegte.

Der 560 SEL gefiel einfach durch seine dunkelblaue Lackierung,  seine Lederausstattung “Dattel” und seine Umfangreiche Ausstattung mit Einzelsitzanlage im Fond. Auch einen 560SEL in Nautikblau durfte ich bis vor wenigen Jahren mein Eigen nennen.

Zeitweilig drehte auf dem Sandplatz ein  W124 Diesel “Feldturbo” mit Offroad-Optik  zur Unterhaltung der Anwesenden seine Runden, wobei neben seiner Optik und Lärm vor allem seine sehr eingeschränkte Offroadfähigkeit ins Auge stach. Trotz der Bereifung, die einem Unimog hätte entnommen sein können, hatte er doch arge Traktionsprobleme im Sand. Fast schien es, als würde der junge Mann am Steuer ständig leicht die Bremse getreten haben, um an der Hinterachse mehr wheelspin zu erzeugen. Gefragt haben wir ihn allerdings nicht.

Nördlich von diesem Bereich befand sich der “Besucherparkplatz”, wobei auch   -oder gerade-   dieser Bereich sehr interessant war, wie wir meinen. Denn auch die Besucher reisten vielfach mit tollen Fahrzeugen an, die nicht minder interessant waren. Neben vielen W126ern, dem meiner Meinung nach schönsten Mercedes der letzten 50 Jahre, war von alt bis neu so ziemlich alles vertreten. Sogar drei Lastkraftwagen fanden ihren Weg zum Benzfest.

Die Besucher konnten mit ihren Fahrzeugen an einem Wettbewerb teilnehmen, wobei die schönsten Fahrzeuge und jene mit der weitesten Anreise jeweils mit einem kleinen Pokal prämiert wurden. Leider wurden nur die Fahrer und Kennzeichen der “Siegerfahrzeuge” aufgerufen, sodass letztlich unbekannt blieb, welches Fahrzeug sich hinter dem jeweiligen Siegeraufruf verbarg.

Am Hauptzelt neben dem Sandplatz gelegen wurden Bratwurst, Hamburger, Nuggets, sowie Kaffee und Kuchen zum fairen Preis angeboten. Gleich gegenüber am Strand war ein Bierwagen aufgebaut, an dem es nicht nur Alkoholisches zu trinken gab.

Das Gelände wurde von der Bühne am Strand und über eine Lautsprecheranlage, kräftig, aber nicht zu laut, mit elektronischer, basslastiger Rythmusmusik beschallt, was ich persönlich als sehr angenehm empfand. Für die kleinen Besucher stand eine Hüpfburg und Malstraße zur Verfügung.

Insgesamt würden wir sagen, dass sich ein Tagesausflug zum Benzfest durchaus lohnt, wenn man einfach viele Sterne treffen möchte. Man kann mitunter  gute Gespräche führen und die Atmosphäre stimmt. Wir wurden sogar von Fremden als “die vom Sternenkreuzer” erkannt. Wer hätte das gedacht…
Wer allerdings einzigartige Oldtimer vom Schlage eines W198 oder W189 erwartet, unangetastete Youngtimer oder einen feinen Herrenclub des gepflegten Reisens, der ist beim Benzfest definitiv falsch aufgehoben. Dazu empfehlen sich die    -leider viel zu seltenen-   Zweikommadrei-Ausfahrten.

Ein kurzes Video, dass  “Der_Sternenkreuzer” mitgebracht hat.

 

Einige Schnappschüsse…

 

 

Und zuletzt ein kurzer Rückblick auf das Benzfest Vol.2 vom September 2018…

https://drive.google.com/file/d/1BhtWj1YdakHRDOp4Ysw28eCelr41bKEq/view?usp=sharing

 

1. Mai Ausfahrt zur Kraftwagenhalle Elstal

Spontan am Frühstückstisch habe ich mich entschlossen einen kleinen Ausflug zur Kraftwagenhalle Elstal zu unternehmen. Ich hatte bisher einiges gelesen über diesen Standort und da ich mich auch für Architektur interessiere, musste ich den Ort einmal besuchen. Die Halle befindet sich am Rand des olympischen Dorfes westlich von Berlin Nahe der Bundesstraße 5. Die Halle wurde früher als Unterstellmöglichkeit für Flaks und später für Panzer genutzt. Die Halle ist sehr liebevoll im Einklang mit dem Denkmalschutz wieder hergestellt. In direkter Nachbarschaft befinden sich Hallen im “Originalzustand”.  Die Halle darf sich Männertraum nennen, sie beherbergt eine kleine Werkstatt und Stellplätze für Old-  Youngtimer und Motorräder.

Die Anfahrt gestaltete sich entspannt über die Autobahnbaustelle des nördlichen Berliner Ring. Bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 40km/h auf der Autobahn, was die Möglichkeit bot, komplett offen im C124 zu fahren. Da saugte sich sich ein Saab 900 Turbo S an mich heran und versorgte mich mit tollen Turbomotorensound der alten Schule. Er zog  dann in Richtung Hamburg weiter, während ich rechts in Richtung Potsdam weiterfuhr.

Angekommen gesellte sich ein Mitglied aus der WhatsApp Gruppe dazu, zu zweit ist immer schöner.  So empfing uns die Halle, direkt vor der Halle eine kleine Galerie Mercedes, auf der Straße Cadillac Brougham, Dodge Charger und ein Lincoln Continental MarkIV. Eine überragende Sammlung darf man nicht erwarten, ich erfreue mich über alle die automobiles Kulturgut hegen und bewahren und nicht verstecken.

Ein tolles Fahrzeug ist der Borgward Isabella Limousine, Rechtslenker und in einem Restaurationsstadium mit Straußenleder bezogen.

 

Hier noch einige Impressionen

Nach einem kleinem Imbiß ging es zurück Richtung Heimat, mit einem kleinen Abstecher an den Speedway Track Wolfslake, da ist schon mein Papa mit dem Moped mit mir hingefahren.

 

 

 

Saisonstart 2019

Der Wettergott hat es diesmal nicht gut gemeint, aber trotzdem kamen 15 Fahrzeuge bei 3 Grad und Schneeregen zusammenkamen. Der Preis für

  • für die längste Anreise mit 550km ging an Jasmin mit Felix (220E)
  • für das älteste Auto ging an Jürgen mit Heckflosse und einem beachtenswerten Bleifuss 😉 (W110)
  • für das neueste Auto an Nik mit einem schön gepflegten  Elch (A180)
  • für den schönsten Wolf im Schafspelz an Robert (205GTI)
  • für den schönsten säuselnden Sechszylinder an Mina (260E)
  • für die tolle Unterstützung und das schönste Silber an Anne und Tobi (230CE)
  • für das leistungsstärkte Auto an Florian (S600 Coupe)
  • für die schönsten Schwesterncoupes 230CE in bornit (Jörg und Andreas)
  • für das schwärzeste Coupe von Sven
  • für das eleganteste Coupe von Fritz (560SEC)
  • für den besten Gleiter an den Hendrik und Lennard (W220)
  • für das schönste V8 Blubbern an mich 🙂

Der Startpunkt war ein wenig Öde an einer Garagenanlage gewählt, aber das passte zum Wetter.  Von Strausberg  ging es in die Märkische  Schweiz,  auf die Märkische Höhe nach Schoß Neuhardenberg und dann weiter an den östlichsten Punkt des Oderbruchs  Groß Neuendorf. Dort  machten wir einen Stop  und nutzten  die Zeit  für Benzingespräche und schaukeln.

Anschließend ging es weiter nach Alt Lewin zum Mittagessen ins Restaurant “Zum Alten Fritz” – Vielen Dank an das Team für die perfekte Vorbereitung und Zubereitung der Speisen, sowie den zuvorkommenden Service.  Für die Größe der Gruppe keine Selbstverständlichkeit.

Danke an alle die da waren, es war ein sehr schöner Tag!

Folgende Bilder und Bewegtbilder u.a. von @der_sternenkreuzer, @felix_elli, @mamabenz_mina: