Hubert’s kleiner Jahresservice, mit Zusatzauftrag

Die Saison neigt sich dem Ende, Zeit einen Service zu organisieren. Es stand an, Motor-, Getriebe- und Differentialöl zu wechseln . Der Garagist rief mich zurück, zum Thema des Differentials. Auffüllen des Öl im Differential macht Sinn, wechseln eher weniger, da massiver Ölverlust.

Das kann natürlich so nicht bleiben, so bat ich ihn es auszubauen. Auf der Werkbank zeigte sich das Gesamtbild. Ursache der Undichtigkeit ist eine verrottete Entlüftung. Damit konnte sich der Druck nicht mehr über die Entlüftung abbauen, sondern suchte sich seinen Weg über die Radialdichtungen der Antriebswellen. Somit wurde die Entlüftung gewechselt, die Radialdichtungen und die Glocke wurde mit neuer Dichtmasse versehen. Die Zahnräder zeigten keinen Verschleiß.

Ich brachte mich mit ein, zum entrosten und versiegeln mit Brantho Korrux. Die restlichen arbeiten des Service wurden erledigt und zeigten keine Auffälligkeiten.

 

 

 

Treffen mit den Nordlichtern

Bei Kaiserwetter startete ich zu einem Mercedes-Treffen bei Miss Pepper Barsbüttel   dort wollte ich die Jungs und Mädels der Gruppe von Wagen124.com  treffen. Die Fahrt war Problemlos, starten wir mit Bildern.

Der Fahrzeugpark war 80er – Anfang 2000er Jahrgänge, eine Bekannte durfte nicht fehlen.

Nach Haubentauchen und Benzingesprächen ging es weiter  Zur Oldtimertankstelle .  Dort gab es einen Imbiss und ein Stelldichein von weiteren Liebhabern alten Bleches.

Irgendwann ging es weiter an die Elbe zum Zollenspieker Fährhaus , da gab es natürlich Kaffee und Kuchen.

Zum Abschluß ging es an eine Mole zum Fotoshooting. Zusammenfassend muß man sagen, Hamburg ist eine Reise wert.

 

Auf der Rückfahrt wurde ich verfolgt.

 

 

 

Oldtimertage in der Classic Remise Berlin

Bei Sonnenschein und angenehmen 19 Grad  empfing mich die Classic Remise zum jährlichen Schaufahren der Berliner Odtimer und Youngtimerszene. Die Organisation klappte sehr gut, was das befahren der begrenzten Parkmöglichkeiten anbetrifft. Ausgestiegen und ich traf bekannte Gesichter. Somit plauschte ich hier und da und genoß das Wetter und die tolle Stimmung. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl war gesorgt, was will man mehr. Eine gelungene Veranstaltung.

Hier meine Schnapschüsse

 

 

1. Mai Ausfahrt zur Kraftwagenhalle Elstal

Spontan am Frühstückstisch habe ich mich entschlossen einen kleinen Ausflug zur Kraftwagenhalle Elstal zu unternehmen. Ich hatte bisher einiges gelesen über diesen Standort und da ich mich auch für Architektur interessiere, musste ich den Ort einmal besuchen. Die Halle befindet sich am Rand des olympischen Dorfes westlich von Berlin Nahe der Bundesstraße 5. Die Halle wurde früher als Unterstellmöglichkeit für Flaks und später für Panzer genutzt. Die Halle ist sehr liebevoll im Einklang mit dem Denkmalschutz wieder hergestellt. In direkter Nachbarschaft befinden sich Hallen im “Originalzustand”.  Die Halle darf sich Männertraum nennen, sie beherbergt eine kleine Werkstatt und Stellplätze für Old-  Youngtimer und Motorräder.

Die Anfahrt gestaltete sich entspannt über die Autobahnbaustelle des nördlichen Berliner Ring. Bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 40km/h auf der Autobahn, was die Möglichkeit bot, komplett offen im C124 zu fahren. Da saugte sich sich ein Saab 900 Turbo S an mich heran und versorgte mich mit tollen Turbomotorensound der alten Schule. Er zog  dann in Richtung Hamburg weiter, während ich rechts in Richtung Potsdam weiterfuhr.

Angekommen gesellte sich ein Mitglied aus der WhatsApp Gruppe dazu, zu zweit ist immer schöner.  So empfing uns die Halle, direkt vor der Halle eine kleine Galerie Mercedes, auf der Straße Cadillac Brougham, Dodge Charger und ein Lincoln Continental MarkIV. Eine überragende Sammlung darf man nicht erwarten, ich erfreue mich über alle die automobiles Kulturgut hegen und bewahren und nicht verstecken.

Ein tolles Fahrzeug ist der Borgward Isabella Limousine, Rechtslenker und in einem Restaurationsstadium mit Straußenleder bezogen.

 

Hier noch einige Impressionen

Nach einem kleinem Imbiß ging es zurück Richtung Heimat, mit einem kleinen Abstecher an den Speedway Track Wolfslake, da ist schon mein Papa mit dem Moped mit mir hingefahren.

 

 

 

Ick hab nen Ständer

So Freunde des gepflegten Automobils, durch Zufall beim  Schnöckern auf Instagram ist mir der Ständer für Räder bei  PS-Garage aufgefallen.

Der Ständer ist aus Stahl geschweißt und Pulverbeschichtet. Die Rollen sind aus Plastik mit Edelstahllager verpresst.  Ich denke er wird gute Dienste leisten,  ich werde meine Erfahrung hier teilen.

Im Falle jemand Interesse hat an dem Produkt, Email an:  tobiasrat78@web.de

Anmerkung: Die PS-Garage hat einen Interessanten Youtube- Kanal !

 

 

 

Renault ZOE kleine Probefahrt

Kurz vor dem Jahreswechsel tauschten Herr Zweikommadrei und ich uns über die Alltagstauglichkeit von E-Autos aus. Er schlug den Renault ZOE vor, ich meldete bedenken bezüglich der Alltagstauglichkeit an. Meine Firma hat seit einigen Jahren E-Fahrzeuge und Hybridfahrzeuge im Einsatz, ich bin also vorbelastet. Die spannende Frage für mich, wie ist die Reichweite bei kaltem Wetter und welches Klima herrscht im Innenraum?

Heutzutage zieht man sein Informationen aus dem Internet, ich tat das unter anderem auf der Website von Renault Deutschland, diese bot eine erweiterte Probefahrt an.

Ich schweife mal kurz ab. Das Thema E-Mobilität interessiert mich schon lange und natürlich die Firma Tesla mit ihren Modellen. Dort hatte ich letztes Jahr eine Probefahrt vereinbart. Die Rahmenbedingungen haben den Termin verhindert. Meine Anfahrt zum Service Center Schönefeld sind 70km, die Probefahrt sollte maximal 60min dauern. Es wurde begründet, der Andrang sei hoch. Ich meine, das reicht nicht aus, ich muss ein Fahrzeug auf mich wirken lassen, deshalb sagte ich den Termin ab. Die Newsletter habe ich aber weiterhin abonniert, das Model3 kann jetzt Probe gefahren werden. Vielleicht unternehme ich nochmal einen Versuch.

Innerhalb von wenigen Minuten erhielt ich von Renault eine Bestätigungsmail. Diese war mit einer Frage des Service Support verbunden und zog ein Telefonat nach sich. Mir wurde eine “erweiterte Probefahrt” angeboten, mein mir nächster Händler wurde mir vorgeschlagen und kurz vor Weihnachten trat der Händler vor Ort mit mir in Kontakt. Am Tag der Abholung stellte sich heraus, das ich das Fahrzeug über Nacht mitnehmen durfte. 

Der Einstieg in unsere Diskusion von Herrn Zweikommadrei und mir  waren natürlich die Kosten. Herr Zweikommadrei bereitet sowas ordentlich vor, hier das Rechenbeispiel:

 

Der ZOE ist das derzeit günstigste Angebot im Sektor der E-Autos. Mein Fokus lag auf Alltagstauglichkeit in der Familie. Der Wirkungsbereich des ZOE ist Wohnung – Arbeit- Kinder abholen – einkaufen- Freizeitangebot- nach Hause kommen. Das Platzangebot für 2 Kinder und 2 Erwachsene normalen Ausmaßes ist gut, die Sitze sind bequem und der Abrollkomfort gut. In dieser Wagenklasse müssen, Einschränkungen hingenommen werden, was die Geräuschisolation und verwendete Materialien angeht. Wenn man das teuere Modell mit größerer Batterie wählt und die 30 000€ Marke anpeilt, ist das für mich nicht hinnehmbar.  Viel Spannender, schafft das Auto bei Feuchtkalten 0°C Außentemperatur im Innenraum Wohlfühlklima. Um es vorweg zu nehmen ja, ich kenne nur PTC Zuheizer bei den Konkurrenten, die Versagen alle. Allerdings braucht die Wärmepumpe ca. 10min das sie optimal arbeitet, das kann man vor Fahrantritt an der Steckdose minimieren, der Reichweite kommt das vorheizen auch zugute.

Das Fahrzeug hat Einschränkungen, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135km/h begrenzt. Das Fahrzeug hat derzeit Halogenfahrlicht und herkömmliche Glühlampen am Heck. Für ein Fahrzeug das derzeit den technologischen Höhepunkt und die Wende der Mobilität einläuten soll, ein großer Minuspunkt. Ich bin seit 20 Jahren Xenonlicht gewöhnt.  Desweiteren würde ich mir einen Sportmodus wünschen, der die Reichweite ignoriert.  Man sollte auch die Angabe der km Reichweite überdenken, eine Kapazitätsanzeige wie beim Smartphone wäre meines Erachtens hilfreicher. Mein Fazit: Ja, E-Autos sind im ortsnahen Umfeld alltagstauglich, insbesondere wenn eine eigene Lademöglichkeit zur Verfügung steht.  

Zum Abschluß möchte ich erwähnen das Fahrzeug wurde von mir privat aus eigenen Interesse gemietet. Es ist somit :”Unbezahlte Werbung / Unpaid advertisement – Das Fahrzeug wurde rein privat zwecks Probefahrt von Autowelt Barnim bereitgestellt. Es wurde nicht zu Werbezwecken bereitgestellt.”

 Vielen Dank

 

 

BMW R1250 GS neuer Boxermotor mit Shift Cam Technologie

Heute am sonnigen Novembertag bekam ich die Gelegenheit, eine BMW R 1250 GS zur Probe zu fahren. Ausgestattet mit ESA Fahrwerk bietet sie 4 Fahrmodi an. Zum Anfang in der Rush Hour in Berlin Menü “Road”, Fahrwerk ist Komfortabel. Bei 9°C Aussentemperatur freut man sich über eine Griffheizung, diese ist Regelrecht giftig aber wirksam. Als die Stadt endlich hinter mir lag, konnte ich endlich am Hahn drehen. Aber Vorsicht, die Maschine ist erst 600km gelaufen und ich wurde gebeten nicht über 5000U/min zu drehen. In den Kurven hatte ich zuwenig Rückmeldung für meinen Geschmack, also fix den Fahrmodi in “Dynamik” gewechselt. Jetzt war ich in meinem Element, Fahrwerk sehr direkt, Motor noch wacher, auf ging es zum Kurvenräubern.

Auf der Landstraße beim zügigen Überholen der rollenden Pylonen(Autos) spielt sie ihr Drehmomentplus voll aus. Was mich nicht vollends überzeugt hat war der Schaltautomat. Für mein Gefühl ist zuviel Fußkraft vonnöten und in manchen Geschwindigkeitsbereichen ruckelt es arg.

Absolutes Highlight ist der neue Motor, im unteren Drehzahlbereich sehr laufruhig und bei höheren Drehzahlen scheint das Drehmoment nie aufzuhören. Beim ruckartigen Gas geben merkt man wie die Traktionskontrolle einsetzt, alles sehr gut beherrschbar. Zur Shift Cam möchte ich nicht zuviel schreiben, nur soviel das 2 Nocken auf einer Achse sitzen die axial verstellbar ist. Das ermöglicht andere Steuerzeiten, die Ventile werden asynchron geöffnet damit die Zylinderfüllung einen zusätzlichen Drall bekommt was eine bessere Verbrennung ermöglicht.

Das Herz der BMW ist sehr potent die Leistung auch nicht zu abgehoben, wie es sich für einen Allrounder gehört. Die GS hat weitere technische Finessen mitbekommen, wie zum Beispiel das TFT-Farbdisplay. Sehr gut ablesbar auch bei tiefstehender Herbstsonne. Mit kleinen technischen Schmankerl wartet die GS auch auf, zum Beispiel die Ventile sind in den Speichen der Felgen. Genug des Lobes, ich prognostiziere die neue GS wird noch erfolgreicher als ihre Vorgänger, sie kann alles etwas besser. Beim diesjährigen Gardasee Urlaub, war meine Wahnehmung Norditalien ist GS – Land.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sternenzeit 03.11.2018

Sternenzeit 03.11.2018

Zu unserer spontanen Sternenzeit erschienen die üblichen Verdächtigen und zwei neue Gesichter Trebor Robertson (Instagram: Peugeot_205GTI) und uns von Instagram bekannt max.ohnmacht. Das Jahr ist weit voran geschritten und so erschienen fast alle mit den Winterfahrzeugen. Die Ausnahme: “Die Auferstehung des Dicken”! er ist einen Tag zuvor fertig geworden! Wer die Leidensgeschichte mit Happy End nochmal lesen  möchte  Teil 1 ,  Teil 2  , Teil 3 , Teil 4 , Teil 5 -Happy End . Interessant war das Fahrzeug von max.ohnmacht ein S210 mit M113 in 189 Smaragdschwarz Metallic.  Achtung, Rostfrei – da komplett lackiert. Diese Fahrzeug ist das Auto für Ästheten, extreme Laufkultur, gepaart mit Leistung für die linke Spur oder auch stilles cruisen. Tobias zeigte uns sein diesjähriges Winterauto, ein Opel Corsa A 1.2i mit DIN- Kennzeichen. Als Location für unser Treffen wählten wir das Segelschiffrestaurant Klipper.  Die Location bietet Wohlfühlathmosphäre und feine Speisen. Das war eine sehr gute Grundlage für unsere Benzingespräche.

 

 

SCHÖNE STERNE 2018

In diesem Jahr fand das “Schöne Sterne” Event bereits zum 9. Mal statt.  Alle Modelljahre, alle Baureihen – Hauptsache ein schöner Stern! Das ist das Motto des Mercedes-Events “SCHÖNE STERNE” 2018. Fred Oehmke und ich fuhren mit seinem Chinablauen  W126 500SEL Shooting Brake zu diesem Event. Das Treffen ist die bunteste Mischung aus Mercedes Fahrzeugen und deren Fahrern. Die Teilnehmer sind weit gereist, der weiteste kam dieses Jahr aus Armenien, 5200km nach seiner Aussage. 50 Fahrzeuge wurden prämiert, Fred`s Unikat bekam auch einen Pokal.

Viel Spaß beim Betrachten

 

Brilliantsilber Metallic – Der Dicke ist fällig

Die Lackaufbereitung des Dicken stand an. Die Ausgangssituation, ordentlich Swirls, ein Kratzer auf der Motorhaube, insgesamt guter Zustand gemessen am Alter des Fahrzeuges. Zuerst gab es eine Handwäsche mit einem  Gemisch aus All Purpose Cleaner, Valet Pro Citrus Bling und Shampoo.  Direkt auf das nasse Fahrzeug wurde geknetet, damit Flugrost und kleine Partikel schonend entfernt werden und der Lack glatt ist, dann setzt sich das Polierpad nicht zu und es entstehen keine neuen Defekte durch das Polierpad.

Nach der Vorbereitung wurde ein Testspot auf der Kofferraumhaube abgeklebt und los ging es. Meine Wahl fiel auf ein hartes Pad mit Menzerna Super Heavy Cut 300 Politur auf meiner Flex Rotationsmaschine.

Die vertikalen Flächen waren einfacher zu bearbeiten, da der Wagen eine Rostbeseitigungsaktion hinter sich hat und beilackiert wurde.

Ich bin das Auto mit der Heavy Cut 300 Politur einmal durchgefahren. Anschließend wechselte ich auf die Exzentermaschine. Mit ihr fuhr ich ein weiches Pad mit einer Antihologrammpolitur von Menzerna. Als auch diese Politur durchgefahren war, säuberte ich das Fahrzeug mit IPA/Wasser Gemisch 50:50.  Die Saccoplanken wurden nur gesäubert und mit der IPA/Wassermischung vorbereitet, da sie komplett neu lackiert sind. Das Finish übernimmt das Carnaubawachs von Petzoldt`s, für die Saccoplanken das Mattlack Wachs von Petzoldt`s.

Das Carnaubawachs bringt einen schönen Wetlook. Die Saccoplanken sind schön samtig matt, ein schöner Kontrast.

Danke für das Lesen